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DER SIEG AN DEM PRĀZEDENZFALL VOR DEM GERICHTSHOF DER EUROPÄISCHEN UNION

03 November 2016

Dank unseren Bemühungen hat der Gerichtshof der Europäischen Union eine Entscheidung erlassen, die  unserem Kunden einen effektiven Gewinn bringt.

Das Berufungsgericht in Warschau hatte dem Gerichtshof der EU eine Frage in Form einer Vorabentscheidung gestellt: welches Gericht ist für den Antrag auf die  Ungültigerklärung einer Ehe zuständig, wenn beide Ehegatten schon tot sind. Dieser Präzedenzfall hatte den Zweifel an der Interpretation von der Verordnung Nr. 2201/2003 des Rates der Europäischen Union vom 27. November 2003 sowohl über die Zuständigkeit als auch die Anerkennung und die Vollstreckung von Entscheidungen in Ehesachen und in Verfahren bezüglich die elterliche Verantwortung betroffen. Der Gerichtshof der Europäischen Union hatte unsere Auffassung geteilt, dass der Antrag auf die Ungültigerklärung einer Ehe im Staat des letzten gemeinsamen gewöhnlichen Aufenthalts der Ehegatten oder mindestens einen von ihnen gestellt werden muss. Die Sache wurde von beiden Rechtsanwälten Krzysztof Jamrozik und Józef Forystek vertreten.
Das Urteil des Gerichtshofes der Europäischen Union vom 13. Oktober 2016 in der Rechtssache C-294/14:
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